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Die Abwasser-
Genossenschaft Waldschlag

… eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in Oberneukirchen.

Die Abwassergenossenschaft Waldschlag wurde am 11. Jänner 2007 gegründet, um den gemeindeüberschreitenden Kanalbau in 3 Gemeinden zentral abzuwickeln.
Derzeit zählt die Genossenschaft 76 Mitglieder, davon sind 14 aus der Gemeinde Vorderweißenbach sowie ein Mitglied aus Ahorn.

Das Entsorgungsgebiet der Abwassergenossenschaft umfasst die Ortschaften Ober- und Unterwaldschlag in der Marktgemeinde Oberneukirchen sowie die Bereiche Ober-, Mitter- und Unterbrunnwald in der Marktgemeinde Vorderweißenbach sowie ein Haus in der Gemeinde Ahorn. Die Abwässer werden in der Kläranlage Waldschlag am Distelbach in Unterwaldschlag (im Gemeindegebiet von Bad Leonfelden) gereinigt.

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Unsere Kläranlage

Die biologische Kläranlage wurde für 450 EGW (Einwohnergleichwerte) ausgelegt. Sie ist eine SBR-Anlage (SBR steht für Sequencing Batch Reactor, dh. die Abfolge von verschiedenen Zyklen in einem Becken). Das ermöglicht bei gleich hoher Reinigungsleistung wie bei einer Mehrbeckenanlage eine wirtschaftliche Errichtung und Betrieb der Anlage. Die Kläranlage wird über ein Pumpwerk beschickt, die mechanische Reinigung erfolgt durch einen Feinrechen, wo Grobstoffe aus dem Abwasser entfernt werden.

Im Kombibecken wechseln Füll-, Belüftungs-, Absetz- und Ablassphase einander ab. In diesem Becken wird die Reinigungsarbeit von Milliarden von Bakterien verrichtet, die sich von den flüssigen Verunreinigungen ernähren, sich laufend rasch vermehren und dabei den Belebtschlamm bilden. Zum Leben brauchen die Bakterien den Sauerstoff der Luft, die über Rohrbelüfter in 4 m Tiefe eingeblasen wird. In der Absetzphase sinkt der Belebtschlamm ab, in der Ablassphase wird das gereinigte Abwasser über ein Rohr im oberen Bereich des Beckens abgezogen.

Beim Entleeren des Beckens werden maximal 5 l/s in den Distelbach abgeleitet, der Ablaufpuffer dient zum Zwischenspeichern der gereinigten Abwässer.

Unsere Kläranlage

Die biologische Kläranlage wurde für 450 EGW (Einwohnergleichwerte) ausgelegt. Sie ist eine SBR-Anlage (SBR steht für Sequencing Batch Reactor, dh. die Abfolge von verschiedenen Zyklen in einem Becken). Das ermöglicht bei gleich hoher Reinigungsleistung wie bei einer Mehrbeckenanlage eine wirtschaftliche Errichtung und Betrieb der Anlage. Die Kläranlage wird über ein Pumpwerk beschickt, die mechanische Reinigung erfolgt durch einen Feinrechen, wo Grobstoffe aus dem Abwasser entfernt werden.

Im Kombibecken wechseln Füll-, Belüftungs-, Absetz- und Ablassphase einander ab. In diesem Becken wird die Reinigungsarbeit von Milliarden von Bakterien verrichtet, die sich von den flüssigen Verunreinigungen ernähren, sich laufend rasch vermehren und dabei den Belebtschlamm bilden. Zum Leben brauchen die Bakterien den Sauerstoff der Luft, die über Rohrbelüfter in 4 m Tiefe eingeblasen wird. In der Absetzphase sinkt der Belebtschlamm ab, in der Ablassphase wird das gereinigte Abwasser über ein Rohr im oberen Bereich des Beckens abgezogen.

Beim Entleeren des Beckens werden maximal 5 l/s in den Distelbach abgeleitet, der Ablaufpuffer dient zum Zwischenspeichern der gereinigten Abwässer.

Technische Angaben

131 Objekte im Kanalnetz

Am 3. Juni 2012 erfolgte die offizielle Eröffnung der gesamten Anlage.
Der Bereich umfasst 68 Objekte der Gemeinde Vorderweißenbach (7 mit Ausnahmegenehmigung derzeit noch nicht angeschlossen), 62 Objekte der Gemeinde Oberneukirchen (5 Ausnahmen) und 1 Objekt der Gemeinde Ahorn.
Die Gesamtlänge der Leitungen beträgt rund 16.300 m, davon 15.100 m Freispiegelkanäle und 1.200 m Druckleitungen. An 4 Stellen waren Pumpwerke erforderlich, um das Abwasser zu heben.

Die Entstehung unserer Kläranlage

Nach längeren Überlegungen und umfassenden Variantenuntersuchungen wurde im Jahr 2007 festgelegt, dass die Kanäle im Einzugsbereich Waldschlag und Brunnwald sowie die Kläranlage in Unterwaldschlag von der Abwassergenossenschaft Waldschlag errichtet und betrieben werden.

Gründe für diese Entscheidung waren:

  • der Bau und die Erhaltung der Kläranlage werden für den einzelnen Bürger billiger, da speziell die Gemeinde Oberneukirchen eine Abgangsgemeinde ist und deshalb erhöhte Gebühren einheben muss
  • eigene Gestaltungsmöglichkeiten
  • das Kanalnetz betrifft drei Gemeinden (Oberneukirchen, Vorderweißenbach und Ahorn), dadurch sollte auch die Projektabwicklung erleichtert werden.

Die Planung erfolgte in den Jahren 2007 und 2008, die wasserrechtliche Bewilligung für Kanal und Kläranlage wurde im Mai 2009 erteilt. Das Kanalnetz und die Kläranlage wurden in den Jahren 2010 und 2011 mit Gesamtkosten von rund 3 Mio. Euro errichtet.

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ENDLICH FERTIG!!!

Unsere Chronik

Denk KLObal, schütz den Kanal!

Unser Vorstand

Vieles in Österreich würde ohne Ehrenamtlichkeit nicht funktionieren oder zusammenbrechen. Auch wir möchten einen Teil unserer Freizeit zur Verfügung stellen, um damit einen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten.

von links nach rechts: Johannes Nimmervoll, Gerald Gattringer, Thomas Tettmann, Andreas Beneder, Gerlinde Nimmervoll, Josef Beneder, Günter Berlesreiter, Hannes Weixlbaumer

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